Funktion · Schüler & Eltern

Schüler- und Eltern-Verwaltung für Musiklehrer — eine saubere Akte pro Kind, Eltern dazu

Jeder Schüler bekommt eine eigene Akte: Name, Geburtsdatum, Bundesland für die Ferien-Berechnung, Eltern-Beziehung mit Rolle und der passende Rechnungs-Empfänger. Speziell für Solo-Musiklehrer gemacht — Geschwister werden korrekt zusammengefasst, sensible Felder sind verschlüsselt.

Eltern mit Rolle Geschwister-Logik Verschlüsselt gespeichert

Notenzimmer-Schüler-Akte mit Stammdaten, Eltern-Beziehungen und Rechnungs-Empfänger

01 Stammdaten

Eine Akte pro Schüler — Vor-, Nachname, Geburtsdatum, Bundesland

Jeder Schüler bekommt in Notenzimmer eine eigene Akte mit den Daten, die du für den Unterricht und die Rechnung wirklich brauchst — und sonst nichts. Pflicht sind nur Vor- und Nachname; alles andere ist optional und du füllst es aus, wenn es dir passt. Das Geburtsdatum brauchst du z.B. für die Eltern-Kommunikation („nächstes Jahr ist Henrik volljährig — dann läuft die Rechnung auf ihn selbst"), das Bundesland ist wichtig für die Schulferien-Berechnung im Stundenplan.

Bundesland-Codes umfassen alle 16 deutschen Länder plus Österreich und Schweiz als Sammel-Codes — damit grenzüberschreitend unterrichtende Lehrer (z.B. nahe der bayerisch-österreichischen Grenze) ihre Schüler korrekt abbilden können. Notenzimmer rechnet die jeweiligen Schulferien automatisch ein, sodass dein Stundenplan an gesperrten Tagen keine Termine generiert.

Optional kannst du pro Schüler private Notizen hinterlegen — z.B. „spielt seit 2 Jahren Klavier, mag Jazz", „Mutter beruflich oft im Ausland erreichbar", „Aufnahmeprüfung im Mai 2027". Diese Notizen sind in der Datenbank verschlüsselt gespeichert und nur über deinen Zugang lesbar.

02 Eltern-Beziehungen

Eltern als eigene Personen — mit Rolle und nur einmal angelegt

Eltern sind in Notenzimmer eigene Personen, keine Felder am Schüler-Datensatz. Das klingt nach einem kleinen technischen Detail, macht aber im Alltag einen großen Unterschied: du legst die Mutter genau einmal an — wenn ein zweites Kind aus derselben Familie dazukommt, verknüpfst du es einfach mit der bestehenden Mutter. Adresse, Telefonnummer, E-Mail werden nicht doppelt geführt.

Bei jeder Eltern-Schüler-Verknüpfung hinterlegst du eine Rolle: Mutter, Vater, Erziehungsberechtigt, Vormund, Großeltern oder Sonstige mit Freitext. Die Rolle erscheint später z.B. im Eltern-Portal als Begrüßung („Hallo, Frau Müller — als Mutter von Anna und Lukas sehen Sie …") und hilft dir, bei zwei verschiedenen Ansprechpartnern pro Kind den Überblick zu behalten.

Geschiedene Eltern, Patchwork-Familien, Großeltern als Hauptbezugsperson — all das bildet Notenzimmer ab. Ein Schüler kann beliebig viele Eltern-Beziehungen haben, und jedes Elternteil kann mit beliebig vielen Schülern verknüpft sein. Die Eltern-Stammdaten bearbeitest du an einer Stelle, die Verknüpfung legst du pro Schüler einzeln fest.

03 Rechnungs-Empfänger

Rechnungs-Empfänger pro Schüler — Kind oder ein bestimmtes Elternteil

Pro Schüler entscheidest du, an wen die Honorarrechnung gehen soll: an den Schüler selbst (typisch bei erwachsenen Schülern, oder wenn ältere Jugendliche selbst zahlen) oder an ein bestimmtes Elternteil der hinterlegten Beziehungen — also z.B. „Rechnung geht an die Mutter, nicht an den Vater".

Notenzimmer übernimmt automatisch die richtige Anschrift: bei „Schüler selbst" die Adresse aus der Schüler-Akte, bei einem Elternteil die hinterlegte Eltern-Adresse. Du tippst pro Rechnung nichts manuell ein — wenn der Schüler umzieht, änderst du die Adresse einmal am Schüler-Datensatz, und alle künftigen Rechnungen nutzen die neue Anschrift. Alte Rechnungen bleiben mit ihrer damaligen Adresse erhalten (das verlangt § 14 UStG).

Bei Geschwistern wählst du den Rechnungs-Empfänger pro Kind einzeln — du kannst also für Anna die Rechnung an die Mutter gehen lassen und für ihren älteren Bruder Lukas (15 Jahre, schon eigenes Konto) an ihn selbst. Notenzimmer prüft beim Speichern, dass die nötigen Felder vorhanden sind: wer „Schüler selbst" wählt, braucht Adresse und Rechnungs-E-Mail am Schüler-Datensatz; wer ein Elternteil wählt, braucht eine Adresse am Eltern-Profil.

04 Geschwister

Geschwister sauber zusammengefasst — gemeinsame Eltern, getrennte Akten

Geschwister sind in Notenzimmer immer eigene Schüler-Datensätze: jedes Kind hat seine eigene Akte, seinen eigenen Stundenplan, seinen eigenen Vertrag, sein eigenes Stücke-Repertoire. Was sie verbindet, sind die Eltern: dieselbe Mutter, derselbe Vater, einmal angelegt, mit beiden Kindern verknüpft.

Das hat im Alltag mehrere Konsequenzen. Erstens: das Eltern-Portal zeigt Eltern automatisch beide Kinder in einer Übersicht — kein zweimaliges Einloggen, kein zweiter Magic-Link. Zweitens: Rechnungen können pro Kind an unterschiedliche Empfänger gehen (z.B. junges Kind über die Mutter, älterer Teenager direkt an sich selbst). Drittens: Wenn ein Geschwister krank wird, betrifft die Absage nur dessen Termin — der Stundenplan der anderen Kinder bleibt unverändert.

Bei Probestunden mit Geschwistern legst du beide Kinder direkt mit der gemeinsamen Mutter (oder Vater) als Eltern-Beziehung an, und die Adress-Daten landen automatisch korrekt auf den Rechnungen — ohne dass du sie irgendwo zwei Mal tippst.

05 Datenschutz

Sensible Felder verschlüsselt, Daten getrennt pro Lehrer

Schülerdaten sind sensibel — manche besonders. Notenzimmer verschlüsselt Geburtsdatum und private Notizen bereits in der Datenbank (Application-Level-Encryption, nicht erst Festplatten-Verschlüsselung). Konkret: ohne deinen Lehrer-Zugang sind diese Felder selbst bei einem Datenbank-Zugriff durch einen Admin nicht lesbar — wer in die DB schaut, sieht dort verschlüsselte Strings, keine Klartext-Daten.

Außerdem ist jeder Notenzimmer-Account ein eigener Mandant: deine Schüler-, Eltern- und Vertragsdaten sind technisch von denen anderer Lehrer getrennt. Klassische Musikschulsoftware ist meist auf 50–200 Schüler mit Sekretariat gebaut — Notenzimmer ist bewusst auf den Solo-Musiklehrer mit 10–60 Schülern zugeschnitten. Mehr zur Server-Infrastruktur und zum AVV nach Art. 28 DSGVO findest du auf DSGVO & Server.

Wenn ein Schüler aufhört, kannst du seine Akte löschen — die zugehörigen Verträge, Stundenpläne, Stücke-Listen und Lessons werden mitgelöscht. Rechnungen bleiben aus steuerrechtlichen Gründen erhalten (10-Jahres-Aufbewahrungspflicht nach § 147 AO), sind aber an die alten Daten gebunden und nicht mehr mit einem aktiven Schüler verknüpft.

FAQ Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Schüler-Verwaltung

Wie lege ich Geschwister an?

Du legst beide Kinder als getrennte Schüler-Datensätze an. Beim ersten Kind erstellst du das Elternteil (Mutter oder Vater) gleich mit; beim zweiten Kind wählst du das bestehende Elternteil aus einer Vorschlagsliste — Adresse und Kontaktdaten werden automatisch übernommen, du tippst nichts doppelt. So bleiben die Eltern-Stammdaten an einer Stelle, und die Geschwister werden im Eltern-Portal automatisch zusammen angezeigt.

Was passiert, wenn die Eltern sich trennen?

Du behältst beide Eltern als verknüpfte Personen am Schüler, falls beide weiter Ansprechpartner bleiben sollen — die Rollen (Mutter, Vater) bleiben gleich. Die Adresse pflegst du jeweils am Eltern-Profil, also können beide Eltern eine eigene Anschrift haben. Den Rechnungs-Empfänger wählst du pro Schüler — typischerweise geht die Rechnung an dasjenige Elternteil, bei dem das Kind lebt. Wenn ein Elternteil aus der Kommunikation rausfallen soll, löst du die Verknüpfung — der Eltern-Datensatz bleibt erhalten, falls er noch zu einem anderen Kind gehört.

Kann ein Schüler ohne Eltern-Beziehung angelegt werden?

Ja. Erwachsene Schüler (Studenten, Erwachsenenunterricht, Hobby-Musiker) brauchen kein Eltern-Profil. Du legst sie nur als Schüler-Akte an, setzt den Rechnungs-Empfänger auf „Schüler selbst" und trägst Adresse und Rechnungs-E-Mail direkt am Schüler ein. Eltern-Beziehungen sind komplett optional.

Welche Rollen kann ein Elternteil haben?

Notenzimmer kennt sechs Rollen: Mutter, Vater, Erziehungsberechtigt, Vormund, Großeltern und Sonstige. Bei „Sonstige" trägst du einen Freitext ein (z.B. „Tante", „Patenonkel", „WG-Mitbewohnerin der Mutter"). Die Rolle dient nur der Klarheit für dich und der Begrüßung im Eltern-Portal — sie hat keinen Einfluss auf Berechtigungen.

Was passiert, wenn ein Schüler 18 wird?

Technisch passiert erstmal nichts automatisch — Notenzimmer wechselt den Rechnungs-Empfänger nicht von alleine, weil das eine Entscheidung zwischen dir, dem Schüler und den Eltern ist. Du entscheidest, ob die Rechnung weiter an die Eltern oder ab jetzt an den volljährigen Schüler selbst gehen soll. Du änderst dafür im Schüler-Profil den Rechnungs-Empfänger und trägst — falls nötig — die Anschrift und Rechnungs-E-Mail am Schüler ein. Alte Rechnungen bleiben unverändert; ab der nächsten Rechnung gilt die neue Einstellung.

Sind die Notizen am Schüler privat?

Ja. Schüler-Notizen sind nur in deinem Lehrer-Zugang sichtbar — nicht im Eltern-Portal, nicht auf Rechnungen, nirgendwo öffentlich. Zusätzlich sind sie in der Datenbank verschlüsselt gespeichert. Eltern sehen ihre eigenen Kinder im Portal, aber ohne deine privaten Pädagogik-Notizen — wenn du also notierst „Mutter setzt das Kind unter Druck, behutsam vorgehen", liest das niemand außer dir.

Weiterlesen

Verwandte Funktionen

Eine saubere Akte pro Schüler — von Anfang an.

14 Tage kostenlos testen, ohne Kreditkarte. Leg deine ersten Schüler mit Geschwistern und Eltern an, schau dir die Akte an — und entscheide danach, ob es passt.

Keine Kreditkarte · Server in Nürnberg · Sensible Felder verschlüsselt · DSGVO-konform