Eltern-Portal
Eltern sehen Stoff, Hausaufgabe und Anwesenheit — Lehrer-Notizen bleiben privat.
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Funktion · Unterricht dokumentieren
Nach jeder Klavier-, Geigen- oder Gitarrenstunde ein kurzer Eintrag: Anwesenheit, behandelter Stoff, Hausaufgabe und eine private Notiz für dich als Musiklehrer. Eltern sehen nur das, was du freigibst — Lehrer-Notizen bleiben in deinem Kopf und in deinem Account.
01 Stunden-Karte
Sobald eine Stunde im Stundenplan vorbei ist, taucht in Notenzimmer eine Stunden-Karte auf — leer, wartend. Du klickst sie an und füllst genau vier Felder: Anwesenheit (anwesend, krank, entschuldigt, unentschuldigt), was wurde gespielt (z.B. „Tonleitern C-Dur, Burgmüller op. 100 Nr. 2, Improvisation"), Hausaufgabe bis zur nächsten Stunde und eine private Lehrer-Notiz, die niemand sonst sieht.
Das Ganze dauert — ehrlich — unter einer Minute pro Schüler, wenn du es direkt nach der Stunde machst. Wer lieber alles am Abend en bloc erledigt, kann das auch: nicht eingetragene Stunden des Tages werden oben im Dashboard gesammelt, du klickst sie nacheinander durch. Die Karte merkt sich übrigens, was du beim letzten Mal als Hausaufgabe eingetragen hast, und schlägt sie als „behandelter Stoff" für den aktuellen Eintrag vor — meistens stimmt das ja.
Du musst nicht jedes Feld füllen. Wenn an einem Tag wirklich nichts Erwähnenswertes lief, reicht Anwesenheit + Hausaufgabe; der Rest darf leer bleiben. Notenzimmer mahnt dich nicht und macht aus dem Protokollieren keine Bürokratie — das unterscheidet die Karte von klassischer Musikschulsoftware, die oft 15 Pflichtfelder pro Stunde verlangt, weil eine Schulleitung dranhängt.
02 Eltern-Sichtbarkeit
Drei der vier Felder sind für die Eltern gedacht. Im Eltern-Portal sehen Mutter und Vater die Anwesenheit ihres Kindes über die letzten Wochen, was in den Stunden gespielt wurde, und was bis nächste Stunde geübt werden soll. Damit ist die häufigste Eltern-Frage erledigt, bevor sie gestellt wird: „Was sollte das Kind eigentlich üben?"
Das vierte Feld — die Lehrer-Notiz — sehen nur du und sonst niemand. Da landen Sachen wie „kommt müde, vielleicht Schul-Stress", „Eltern wirken streng — eher loben in deren Anwesenheit" oder „seit drei Wochen schlechte Vorbereitung, beim nächsten Mal direkt ansprechen". Diese Notizen sind dein internes Gedächtnis, kein Eltern-Bericht.
Pro Eintrag kannst du außerdem ein einzelnes Feld auf „nur ich" schalten, falls du zum Beispiel eine sensible Beobachtung doch lieber nicht im Eltern-Portal haben willst. Standard ist: Anwesenheit, Stoff und Hausaufgabe sind sichtbar, Notiz ist privat. Das ändert sich nur, wenn du es bewusst änderst.
03 Schüler-Verlauf
Auf der Schüler-Detail-Seite findest du eine chronologische Liste aller dokumentierten Stunden — die neueste oben, beliebig weit zurück. Du siehst auf einen Blick, wann das Kind zuletzt da war, was über Monate gespielt wurde, welche Stücke länger gebraucht haben und wo es zähe Phasen gab.
Praktisch wird das vor Elterngesprächen und vor Jahresende: du musst nicht im Kopf zusammenkramen, was im Herbst dran war — du scrollst durch den Verlauf und siehst es. Ebenso bei einem Wiedersehen nach den Sommerferien — die letzte Hausaufgabe vor sechs Wochen steht noch da, du weißt sofort, wo ihr stehen geblieben seid.
Die Liste ist nach Stichworten durchsuchbar — „Czerny", „Vorspiel", „Tonleitern" — falls du wissen willst, wann ein bestimmtes Stück zuletzt dran war. Geschwister haben getrennte Verläufe, auch wenn sie beim selben Termin sind. Wer mit Schüler- und Eltern-Profilen genauer arbeiten will, schaut sich die Schüler- und Eltern-Verwaltung an.
04 Anwesenheit
Das Anwesenheits-Feld ist nicht nur fürs Eltern-Portal da, sondern fließt automatisch in die Honorarrechnung. Welche Konsequenz das hat, hängt vom Vertragsmodell ab.
Bei Modell A (Pauschale) ändert die Anwesenheit nichts am Rechnungsbetrag — die Pauschale gilt unabhängig davon, ob das Kind krank war. Du siehst aber im Verlauf, dass eine Stunde ausgefallen ist, und kannst eigenständig entscheiden, ob du sie nachholst oder verrechnest.
Bei Modell B (Stundenpaket) wird eine als „anwesend" oder „unentschuldigt" markierte Stunde vom Paketkontingent abgezogen, „krank" oder „entschuldigt" nicht. Bei Modell C (Pay-per-Lesson) wandert nur „anwesend" und „unentschuldigt" in die nächste monatliche Rechnung, „krank" und „entschuldigt" werden nicht berechnet. Du kannst diese Regel pro Schüler überschreiben (z.B. wenn ihr eine spezielle Vereinbarung habt), die Voreinstellung ist die häufigste.
05 Editieren
Wenn du eine Stunde nicht direkt protokolliert hast und drei Tage später merkst „ach ja, das war ja Anna" — kein Problem. Die Stunden-Karte bleibt in der „offen"-Liste, bis du sie ausfüllst. Es gibt keine Frist, kein Auto-Schließen, kein Zwang.
Bestehende Einträge kannst du jederzeit editieren — Hausaufgabe korrigieren, Lehrer-Notiz ergänzen, Anwesenheit anpassen, wenn die Eltern dir nachträglich eine Krankmeldung schicken. Eine Änderung am Anwesenheits-Feld wirkt sich auf die nächste Rechnung aus, sofern die Rechnung noch nicht verschickt wurde; bereits versendete Rechnungen bleiben unangetastet (eine spätere Korrektur läuft dann über eine manuelle Storno-Rechnung).
Du kannst komplette Stunden auch im Nachhinein eintragen — etwa wenn du erst seit gestern Notenzimmer nutzt, aber deine letzten Monate dokumentieren möchtest: neuen Eintrag anlegen, Datum frei setzen, fertig. Die Chronologie sortiert sich automatisch.
FAQ Häufige Fragen
Nein, die Lehrer-Notiz ist technisch ausgeschlossen vom Eltern-Portal — sie wird im Eltern-Bereich nicht einmal abgefragt, also kann auch kein Layout-Fehler oder Klick auf eine andere Ansicht etwas davon zeigen. Die Notiz lebt ausschließlich in deinem Lehrer-Account und ist in der Datenbank durch deine Zugangsdaten geschützt. Auch andere Notenzimmer-Lehrer sehen deine Notizen nicht — jeder hat seine eigenen Schüler und seine eigenen Notizen.
Nein, Notenzimmer zwingt dich zu nichts. Wenn du eine Karte leer lässt, bleibt sie leer. Allerdings hängt die Anwesenheit bei Modell B und C an deiner Rechnung — wenn du dort nichts setzt, wird Notenzimmer „anwesend" annehmen, weil die Stunde im Stundenplan stand. Heißt: kranke Stunden trag bitte ein, sonst werden sie wie gehaltene Stunden behandelt.
Aktuell nein. Du kannst die Hausaufgabe als Text beschreiben („Czerny op. 599 Nr. 18, Takt 1-16 sauber"). Audio- und Foto-Anhänge sind auf der Roadmap, kommen aber nicht in der ersten Version — weil sie schnell Speicherplatz und Datenschutz-Aspekte (DSGVO bei Kinder-Stimmen) komplex machen. Wenn das für dich ein K.-o.-Kriterium ist, schreib uns kurz.
Der Eintrag verschwindet aus dem Verlauf und aus dem Eltern-Portal — aber die Stunde im Stundenplan bleibt; die Stunden-Karte wird wieder „offen". Falls der Eintrag schon Auswirkungen auf eine Rechnung hatte (z.B. „anwesend" → Pay-per-Lesson-Rechnung), bleibt die bereits versendete Rechnung unverändert. Eine Korrektur müsste dann über eine Storno-Rechnung laufen.
Ja. Im Dashboard gibt es eine „Offene Stunden"-Liste, die alle nicht eingetragenen Karten des Tages (oder einer Woche) sammelt. Du klickst sie der Reihe nach durch — sehr praktisch, wenn du den ganzen Tag unterrichtet hast und am Abend in Ruhe nachträgst. Für „alle anwesend" gibt es zusätzlich einen Schnell-Knopf, der die häufigste Standardbelegung in einem Schritt setzt; Stoff und Hausaufgabe musst du dann nur noch nachpflegen.
Ja. Pro Schüler kannst du den Verlauf als PDF exportieren — sauberes Layout, Anwesenheits-Statistik oben, einzelne Stunden chronologisch darunter. Die privaten Lehrer-Notizen sind dabei standardmäßig ausgeblendet, du kannst sie aber mit einem Häkchen einbeziehen, falls du sie für dich selbst archivieren willst. Für die ganze Praxis gibt es zusätzlich einen Jahres-Export als CSV mit allen Stunden, Anwesenheits-Statistiken und Honorarsummen pro Schüler.
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Voller chronologischer Verlauf pro Schüler, Geschwister getrennt geführt.
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Anwesenheits-Status wird automatisch in die monatliche Rechnung übersetzt.
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